Das Museum Gunzenhauser wurde am 1. Dezember 2007 vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler eröffnet und beherbergt die Kunstsammlung des Münchner Galeristen Dr. Alfred Gunzenhauser (1926-2015).
Dr. Alfred Gunzenhauser, passionierter Kunstliebhaber, Sammler und Galerist, stiftete mehr als 2.400 Werke von insgesamt 270 Künstlern. Auf vier Etagen präsentiert das Museum bedeutende Werke der klassischen Moderne und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Renommee der Sammlung begründen vor allem zwei umfangreiche Werkgruppen. Mit 380 Werken von Otto Dix (1891-1969) verfügt das Museum Gunzenhauser über eines der weltweit größten Konvolute des Malers. Ebenso bewahrt das Museum eine der größten Sammlungen des Expressionisten Alexej von Jawlensky (1865-1941). Die Werke beider Künstler bilden zusammen mit denen ihrer Zeitgenossen den Kern der wechselnden Dauerausstellung in den oberen drei Etagen des Museums. Neben den Sammlungspräsentationen finden Sonderausstellungen zu Künstler:innen oder Themen statt, die sich inhaltlich auf die Sammlung Gunzenhauser beziehen. Daneben werden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt.
Das Gebäude von Fred Otto im Stil des Neuen Bauens entworfen passt damit hervorragend zu seiner Sammlung.


